Der Herzinfarkt: Zirkadiane Variation, Auslöser und by Stefan N. Willich

By Stefan N. Willich

Noch immer sterben über die Hälfte aller Patienten in direkter Folge eines Herzinfarktes. Eine wichtige Ursache hierfür ist die derzeitige begrenzte Möglichkeit der Prävention. Es fehlen die Kenntnisse der Übergangsphase von chronischer Herzkrankheit zum akuten Herzinfarkt. In diese Wissenslücke stößt dieses Buch. Ausgehend von der zirkadianen version des Herzinfarktes - er tritt morgens dreimal häufiger auf als zu anderen Tageszeiten - stellt es die zugrundeliegenden möglichen auslösenden Mechanismen und die pathophysiologischen Abläufe dieser Erkrankung dar. Es informiert zudem über die aktuellen Konzepte zu den Risikofaktoren. Somit steht dem Leser das gesamte Gebiet der auslösenden part des Herzinfarktes erstmals in einer Monographie zur Verfügung.

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Briefwechsel 1945–1968

Als Fritz Linder, Schtiler und Nachfolger von okay. H. Bauer auf dem Heidelberger Lehrstuhl rur Chirurgie, am 12. Juli 1978 am Grabe seines Lehrers im Namen aller Freunde und Schuler sprach, erfuh ren wir, daB der Entschlafene "auf dem todlichen Krankenlager" noch seinen Briefwechsel mit Karl Jaspers las und ordnete.

Das Schädel-Hirn-Trauma: Klinische und tierexperimentelle Untersuchungen zur Pathogenese sowie zu neuen Behandlungsansätzen

Der Band befaßt sich mit den bisher nicht bekannten pathophysiologischen Abläufen in den ersten 2 Stunden nach einem akuten Schädel-Hirn-Trauma und weist anhand der gefundenen Ergebnisse die Notwendigkeit der frühzeitigen therapeutischen Interventionen nach. Mit neuen Therapieansätzen wird die Minimierung sekundärer zerebraler Schäden angestrebt.

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Fragen beziiglich der Aktivitaten oder auBerer Ereignisse in der Zeit vor dem Beginn dieses Ereignisses wurden den KontroIlpersonen in gleicher Weise wie den Patienten gestellt. Die beiden wesentlichen analytischen Strategien (Abb. E. der Stunde vor dem Herzinfarkt mit der entsprechenden Stunde am Vortag. Dieser statistische "case-crossover"-Vergleich ist mit einem Mantel-Haenszel-Test moglich (103). 3 Ergebnisse Ab Januar 1989 wurden bis zu Beginn der vorliegenden Auswertung 958 Patienten mit akutem Herzinfarkt und eine Vergleichsgruppe von 532 Personen in die TRIMMStudie eingeschlossen.

Das HDLCholesterin ist daher ein aussagekriiftiger Risikofaktor; es sollte fUr eine ergiinzende Diagnostik zumindest beim Vorliegen weiterer Risikofaktoren ermittelt werden. h. der Beweis der sogenannten Lipidhypothese. Mehrere randomisierte Studien zeigten eine Reduktion der koronaren Herzkrankheit durch eine Therapie mit cholesterinsenkenden Medikamenten. Dabei korrespondierte eine Cholesterinreduktion urn 1 % mit einer Reduktion der koronaren Herzkrankheit von ungefiihr 2 % (152). Auffiillig ist in manchen dieser Studien eine vergleichbare Gesamtmortalitiit bei Patienten in der Placebo- und der Interventionsgruppe.

Auch spielt die individuelle Anfalligkeit fUr die Folgen bestimmter Risikofaktoren sieher eine bedeutende Rolle und kann mit den bisherigen Methoden noch nicht bestimmt werden. Eine weitere ungeklarte Frage ist, ob das Risikofaktorprofil fUr die einzelnen Manifestationsformen der koronaren Herzkrankheit beim individuellen Patienten unterschiedlich ist. Die bisher bekannten Risikofaktoren betreffen meist sowohl den Herzinfarkt als auch den plotzlichen Herztod und Angina pectoris. Obwohl eine Korrelation der bekannten Risikofaktoren mit dem Auftreten einer koronaren Herzkrankheit besteht, ist die genaue GroBe dieser Beziehung unklar.

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