Das Image von Journalisten: Eine qualitative Untersuchung by Sandra Lieske

By Sandra Lieske

Journalisten landen bei Berufsrankings traditionell auf einem der hinteren Plätze. Andererseits gilt die career, vor allem bei Jüngeren, als „Traumberuf“. Diese Beobachtung verweist auf einen Widerspruch im snapshot von Journalisten. Wie sich das Bild des journalistischen Berufsstands bei deutschen Rezipienten tatsächlich gestaltet, untersucht Sandra Lieske auf qualitativem Wege. Sie stößt dabei auf zwei dominierende Typen: den Journalisten der „seriösen“ Presse einerseits sowie den „unseriösen“ und meist mit den Boulevardmedien assoziierten Medienakteur andererseits.

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Sie traten im Fernsehen aus Sicht der 50 Das Image von Journalisten im Massenkommunikationsprozess Probanden auch am überzeugendsten auf. Der politische Kandidat und der Repräsentant und somit die unglaubwürdigeren Kommunikatoren bewirkten hingegen in Radio und Zeitung einen größeren Meinungsumschwung beim Publikum, konnten hingegen mit ihrer Fernsehbotschaft am wenigsten überzeugen – insbesondere der politische Kandidat. Die Forscher folgerten daraus, dass die Mediengattung mit der Glaubwürdigkeit der Quelle interagiere und diese Interaktion die Effektivität einer Aussage beim Publikum modifiziere (vgl.

Und dies hängt wiederum davon ab, auf welchen Wegen er Informationen über Journalisten erhält und wie umfangreich sie ausfallen. Es steht zu vermuten, dass sich direkte Kontakte zu Medienakteuren auf das Image des journalistischen Berufsstands beim Rezipienten positiv auswirken. Dafür spricht nicht nur der gesunde Menschenverstand. Auch empirische Befunde unterlegen diese These. So neigen Menschen dazu, ihre Mitmenschen generell positiv oder generell negativ einzuschätzen, was mit einem allgemeinen Konsistenzstreben erklärt werden kann.

Die Massenmedien agieren dabei aber nicht nur als reine Informationsvermittler, sondern wählen Inhalte bewusst aus und erklären Zusammenhänge. Sie helfen so den Bürgern, das Berichtete besser zu verstehen und einzuordnen. Außerdem liefern die Medien Themen für Gespräche unter den Bürgern, da nicht selten in persönlichen Kontakten Dinge aufgegriffen werden, die in den Medien gerade präsent sind. Und auch innerhalb des politischen Systems spielen die Massenmedien eine wichtige Rolle. So erfahren Politiker teilweise erst durch sie von Handlungen und Zielen des politischen Gegners.

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