Beitrag zur Frage der Bindefähigkeit verschiedener Metalle by Frof. Dr. phil., Dr. techn. Ludvik Žagar, Dipl.-Ing. Winfrid

By Frof. Dr. phil., Dr. techn. Ludvik Žagar, Dipl.-Ing. Winfrid Bernhardt (auth.)

Cermets sind anorganische Werkstoffe, die im wesentlichen aus zwei Komponen­ ten bestehen, von denen die eine metallischen und die andere nichtmetallischen Charakter besitzt. Die Bezeichnung »Cermet« ist amerikanischen Ursprungs und soll zum Ausdruck bringen, daß der Werkstoff aus einem keramischen und einem metallischen Bestandteil zusammengesetzt ist. Für diese Werkstoffe wurden am Anfang der Entwicklung auch andere Bezeichnungen verwendet. In letzter Zeit scheint sich aber die Bezeichnung »Cermet« durchzusetzen. Bei der Entwicklung von Cermets ist guy von dem Gedanken ausgegangen, die Vorteile keramischer Werkstoffe auf der einen Seite und die guten Eigenschaften der Metalle auf der anderen Seite in einem Werkstoff gleichzeitig zu verwirklichen. Die Metalle sind duktil; sie haben eine hohe Zugfestigkeit und eine sehr gute Schlagfestigkeit. Ihre Feuerfestigkeit ist jedoch im Vergleich zu den keramischen Werkstoffen gering. Dafür haben aber die keramischen Werkstoffe den Nachteil, daß sie spröde sind, eine geringe Zugfestigkeit und eine noch schlechtere Schlag­ festigkeit aufweisen. Von der neuen Entwicklung hat guy sich aus diesem Grunde einen Werkstoff ver­ sprochen, der trotz hoher Feuerfestigkeit eine geringe Sprödigkeit besitzen sollte. Obwohl diese Erwartungen bis heute nicht in Erfüllung gegangen sind, hat die Cermets-Technik eine ganze Reihe von neuen Werkstoffen hervorgebracht, die auf den verschiedensten Gebieten mit Erfolg eingesetzt werden. So werden z. B. Cermets für Schutzhüllen von Thermoelementen, für Tiegel und Düsen benutzt. Sie eignen sich intestine als Auskleidungsmaterial für Verbrennungskammern. In der Elektrotechnik sind sie als Widerstands- und Kathodenmaterial bekannt.

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P. CojQuarzglas CojZr02 CojTiC Yak. Ar Yak. Ar 1530 15301530 1530 H2 He Yak. P. P. Kupfer CujAl 20 a H2 Ar 1100 1150 170 160 1220 Yak. P. P. P. red. P. Yak. P. CujCrB2 CujMgO Ar Ar CujMgO . Al20a Ar Ar Yak. Ar Ar CujMoB2 53 Tab. 7 (Fortsetzung) System Cu/Mo2C Atmo-I I sphäre H2 t °C grd 10-50 0-20 f{! P. P. Cu/NbB2 Cu/NiO Cu/Quarzglas Cu/TaB2 Cu/TaC Ar Ar Ar Yak. Ar H2 Ar Yak. Yak. Yak. CujTiB 2 Ar Cu/TiC Yak. Yak. Yak. Yak. P. Luft 10-50 über S. P. Cu/UO Yak. Yak. Cu/U02 Ar Ar Yak. Yak. Yak. CU/VB2 Cu/VC CuJWC CU/ZrB2 Cu/ZrC Cu/Zr02 54 Ar Yak.

H2 He H2 Yak. Ar H2 Yak. He H2 1470 1470 1470 1475 1520 1520 1520 1550 1500 10-50 128 133,5 141 138 140 121 136 127 140 90 1760 1590 1505 1725 1740 1770 1600 1800 1720 HUMENIK-KINGERY [35] HUMENIK-KINGERY [35] HUMENIK-KINGERY [35] ALLEN-KINGERY [41] EREMENKO u. Mit. [31] EREMENKO U. Mit. [31] EREMENKO u. Mit. [31] - EREMENKO-NIZENKO [62] EREMENKO-NAJDIC [37] T ANGERMANN [50] 90 - TANGERMANN [50] 90 - T ANGERMANN [50] 90 - TANGERMANN [50] 45 - TANGERMANN [50] über S. P. N2 10-50 über S. P. Luft 10-50 über S.

Man wird weiterhin einwenden, daß die Ergebnisse, die in der Tab. 7 zusammengestellt sind, dem Techniker nicht viel Nutzen bringen können, da es sich ja in allen Fällen um Systeme handelt, bei denen die Adhäsionsenergie unter 50% des optimalen Wertes liegt. Dies ist nicht zu bestreiten. Die in der Tab. 7 gesammelten Erkenntnisse stellen keine hinreichende, in jedem Falle aber eine unbedingt notwendige Basis dar, von der aus man erfolgreich weiter vordringen könnte. Die Größe des Randwinkels und die Oberflächenenergie eines Systems sind von vielen indirekten Faktoren abhängig.

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