Grundlagen der soziologischen Theorie: Band 3: Sinnverstehen by Wolfgang Ludwig Schneider

By Wolfgang Ludwig Schneider

Die Kontroverse zwischen handlungs- und systemtheoretischen Ansätzen markiert eine der zentralen Spaltungslinien der soziologischen Theoriediskussion, die auch die Ebene der Methoden einschließt. Habermas hat diese Trennlinie auf eine weithin anerkannte Formel gebracht: Handlungstheorien setzen demnach primär auf hermeneutisches Sinnverstehen, systemtheoretische Ansätze allein auf funktionale examine; gebunden an die Perspektive des funktionalistischen Beobachters könne die Systemtheorie keinen adäquaten Zugang zum challenge der Intersubjektivität finden. - Der vorliegende Band zielt auf die Revision dieser Einschätzung und ihrer Voraussetzungen.

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Daseinsvorsorge: Eine gesellschaftswissenschaftliche by Claudia Neu (auth.), Claudia Neu (eds.)

By Claudia Neu (auth.), Claudia Neu (eds.)

Der demografische Wandel und die Finanzknappheit der öffentlichen Kassen haben in den vergangenen Jahren zu vielfältigen Veränderungen in der (kommunalen) Daseinsvorsorge geführt. Vor allem entlegene ländliche Räume in Ost- und Westdeutschland sehen sich mit den unmittelbaren Folgen des Umbaus der öffentlichen Infrastruktur konfrontiert. Die AutorInnen betrachten die Ursachen und Konsequenzen des Wandels der Daseinsvorsorge, fragen aber zugleich auch nach den größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen wie dem Wandel des Wohlfahrtsstaates und der neuen Rolle der Bürger bei der Leistungserbringung von Infrastruktur. Der Band bietet eine umfassende Zusammenschau verschiedener Disziplinen (Rechtswissenschaften, Geographie, Soziologie) auf das aus gesellschaftswissenschaftlicher Perspektive bisher wenig erforschte Thema Daseinsvorsorge.

Das Buch wendet sich an DozentInnen und StudentInnen der Rechtswissenschaften, Geographie und Soziologie sowie an PolitikerInnen.

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Molekularmedizinische Grundlagen von rheumatischen by Oliver Distler (auth.), Prof. Dr. med. Detlev Ganten, Prof.

By Oliver Distler (auth.), Prof. Dr. med. Detlev Ganten, Prof. Dr. Klaus Ruckpaul, Prof. Dr. Steffen Gay, Prof. Dr. Dr. Jochen R. Kalden (eds.)

Im vorliegenden Band wird ein Überblick über die in den letzten Jahren erfolgten Fortschritte im Bereich der Äthiopathogenese und Therapieforschung rheumatischer Erkrankungen gegeben. Neben allgemeinen kritischen Übersichtskapiteln wie beispielsweise molekularbiologischen Screeningverfahren (subtraktive Hybridisierung und Mikroarrays), immungenetischen Entwicklungen und Möglichkeiten gentherapeutischer Verfahren werden ausgewählte rheumatische Krankheitsbilder wie Lupus erythematodes, rheumatische Arthritis, die ankylosierende Spondylitis und die psoriatrische Arthritis dargestellt.

Das Buch mit namhaften Autoren soll Medizinstudenten und Allgemeinmedizinern ebenso wie niedergelassenen und klinisch tätigen Internisten und Rheumatologen den derzeitigen Wissensstand über molekulare und zelluläre Grundlagen rheumatischer

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Strukturwandel und gesellschaftliche Integration: Die by Sigried Caspar

By Sigried Caspar

Reformen setzen eine Vorstellung von der gesellschaftlichen Struktur und damit von der Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft voraus. Die unterschiedlichen Vorstellungen haben zu unterschiedlichen Theorien in Ökonomie und Soziologie geführt. Sigried Caspar greift Theorien aus beiden Fachrichtungen auf. Die dargestellten ökonomischen Ansätze weisen Schwächen beim Übergang vom handelnden Individuum zum gesellschaftlichen Prozeß auf. Diese Frage wird bei den diskutierten soziologischen Thesen in den Mittelpunkt gestellt, die je unterschiedliche, einander tendenziell ergänzende Sichtweisen auf diese Beziehung bieten. Die Arbeit ist ein Plädoyer für eine empirisch gehaltvolle ökonomische Theorie, die soziologische Erkenntnisse nutzt, um Politikempfehlungen zu ermöglichen.

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Pathologie des Nervensystems I: Durchblutungsstörungen und by Professor Dr. Jorge Cervós-Navarro, Professor Dr. Hartmut

By Professor Dr. Jorge Cervós-Navarro, Professor Dr. Hartmut Schneider (auth.), Professor Dr. Günter Ule (eds.)

Die ersten Planungen für den Abschnitt "Nervensystem" im Rahmen des Doerr-Seifert-Uehlinger - damals noch unter der Redaktion von S. SCHEIDEG­ GER - reichen bis in die fünziger Jahre zurück. Ihre Realisierung stieß lange auf Schwierigkeiten, da geeignete und einsatzbereite Mitarbeiter für die verschie­ denen Kapitel der speziellen pathologischen Anatomie des Nervensystems nur schwer zu gewinnen waren. Inzwischen sind mehr als zwanzig Jahre vergangen. Vieles hat sich geändert. Die Neuropathologie ist heute an den meisten westdeutschen Universitäten insti­ tutionalisiert, ihr Erfahrungsgut - soweit für die ärztliche Praxis wichti- in den Gegenstandskatalog der ärztlichen Ausbildung aufgenommen. Der ohnehin zeitraubende Aufbau von Abteilungen und Instituten für Neuro­ pathologie fiel allerdings in jene schwierige und unproduktive section der Unruhe und Umstrukturierung an unseren Universitäten und wurde so beeinträchtigt und verzögert. Darüber hinaus haben zusätzliche Belastungen der Vertreter unse­ res Faches im Rahmen der an manchen Universitäten ausufernden akademischen Selbstverwaltung Kräfte gebunden, die der wissenschaftlichen Aktivität verloren gehen mußten. Zwar ist jeder von ihnen weiterhi~ bemüht, wissenschaftliche Anregungen aus der Tagesarbeit aufzugreifen und eigene Fragestellungen zu verfolgen; die Bereitschaft, sich zielstrebig und systematisch in größere Kapitel der Neuropathologie zu vertiefen, um sie zugleich übersichtlich, umfassend und dem aktuellen Wissensstand entsprechend darzustellen, ist jedoch immer geringer geworden. Vielen Fachkollegen erscheint diese artwork der wissenschaftlichen Tätig­ keit mit verbindlichen Terminverpflichtungen neben der regimen und zusätzlich zu persönlichen Forschungsinteressen zeitlich zu belastend und daher nicht trag­ bar.

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Lebensstile zwischen Struktur und Entkopplung: Beziehungen by Martina Reichenwallner

By Martina Reichenwallner

In der Sozialstrukturanalyse stellten sich mit dem Aufkommen der Diskussionen um Entstrukturierung und Entkopplung einige Fragen neu: Wie stark werden Lebensstile durch die äußeren Bedingungen der sozialen Lage geprägt? Welches sind die wichtigsten Sozialstrukturmerkmale für die "Vorhersage" eines Lebensstils? Werden Lebensstile stärker durch die "klassischen" vertikalen oder die "neuen" horizontalen Dimensionen bestimmt? Wie stark ist generell die Bedeutung von Klassen- oder Schichtungsstrukturen für Lebensstile? Inwieweit sind die verschiedenen Lebensstildimensionen wie zum Beispiel Umgang mit Kultur, Freizeitverhalten oder Wertorientierungen auf unterschiedliche Weise sozialstrukturell geprägt?

Martina Reichenwallner behandelt diese Fragen zunächst theoretisch auf der foundation einer kritischen Aufarbeitung zentraler Arbeiten und führt dann in einem weiteren Schritt eine eigene empirische Sekundäranalyse des Wohlfahrtssurvey durch. Die Ergebnisse verweisen auf begrenzte Entstrukturierungs- und Entkopplungsphänomene, denn Lebensstile variieren deutlich in Abhängigkeit von Lebensalter, einer vertikalen Klassen- bzw. Schichtungsdimension und Geschlecht. Die artwork und Weise der "Verkopplung" mit der objektiven Sozialstruktur differiert jedoch stark zwischen den einzelnen Lebensstildimensionen. Dies bedeutet, dass je nach der inhaltlichen Ausgestaltung eines Lebensstilmodells der sozialstrukturelle Bezug der "Lebensstile" oder "Lebensstilgruppen" sehr unterschiedlich sein kann.

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Alzheimer Demenz: Grundlagen, Klinik und Therapie by Hans Förstl (auth.), Prof. Dr. Hans Förstl, Dr. Horst

By Hans Förstl (auth.), Prof. Dr. Hans Förstl, Dr. Horst Bickel, Prof. Dr. Alexander Kurz (eds.)

Das Buch liefert eine umfassende Darstellung des aktuellen, praxisrelevanten Forschungsstandes der Alzheimer Demenz, der zahlenmäßig bedeutendsten neuropsychiatrischen Störung. Die Autoren aller Beiträge sind auf ihrem Arbeitsgebiet exzellent ausgewiesen und haben in den letzten Jahren entscheidende Beiträge zu diesem Forschungsgebiet geliefert. Der Band vermittelt somit ein vollständiges Bild des derzeitigen Wissensstandes von der Grundlagenwissenschaft über klinisch-diagnostische Probleme bis hin zur Therapie.

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