Ärztliche Maßnahmen aus psychologischer Sicht — Beiträge zur by Jörn W. Scheer (auth.), Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Jörn W.

By Jörn W. Scheer (auth.), Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Jörn W. Scheer, Priv.-Doz. Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Math. Elmar Brähler (eds.)

Wenn ärztliche Maßnahmen aus psychologischer Sicht betrachtet werden, dann könnte der es sollten Verhaltensweisen einer Berufsgruppe mit dem Instrumen­ Verdacht aufkommen, tarium einer anderen Berufsgruppe gleichsam seziert und die Ergebnisse einer interessier­ ten Öffentlichkeit preisgegeben werden. Angesichts der berufspolitischen Kontroversen, die zwischen Ärzten und Psychologen nach wie vor bestehen - guy denke an die umstrit­ tene Frage der eigenständigen psychotherapeutischen Tätigkeit von Psychologen - wäre ein solches Vorgehen ganz sicher nicht geeignet, die medizinisch-psychologische Koopera­ tion zu fördern, die u. E. im Interesse der Sache, .und das heißt hier der Gesundheit der Patienten, dringend angezeigt ist. Es ist aber vielmehr das Ziel dieses Buches, an Beispielen gerade die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Ärzten und Psychologen aufzuzeigen. Zunehmend interessieren sich auch Ärzte für das, was once außerhalb der ärztlichen Maß­ nahmen mit den Patienten geschieht: die Auseinandersetzung mit dem Kranksein über­ haupt, die vorbereitende Beschäftigung mit den medizinischen Maßnahmen und auch die psychologische Verarbeitung danach. Da sie in der Regel nicht über die Möglichkeiten ver­ fügen, derartige Phänomene selbst wissenschaftlich zu untersuchen, nehmen sie mehr und mehr die Hilfe von empirisch arbeitenden Psychologen in Anspruch. Solche Psychologen, die zudem noch mit den medizinischen Handlungsfeldern vertraut sind und gewissermaßen mit den ärztlichen Bemühungen sympathisieren, finden sich neuerdings vor allem in den medizinpsychologischen Abteilungen der medizinischen Fachbereiche, die ursprünglich vor intestine zehn Jahren zur Erteilung eines psychologischen Grundlagenunterrichts für Medi-: .zinstudenten eingerichtet worden sind.

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Als Fritz Linder, Schtiler und Nachfolger von ok. H. Bauer auf dem Heidelberger Lehrstuhl rur Chirurgie, am 12. Juli 1978 am Grabe seines Lehrers im Namen aller Freunde und Schuler sprach, erfuh ren wir, daB der Entschlafene "auf dem todlichen Krankenlager" noch seinen Briefwechsel mit Karl Jaspers las und ordnete.

Das Schädel-Hirn-Trauma: Klinische und tierexperimentelle Untersuchungen zur Pathogenese sowie zu neuen Behandlungsansätzen

Der Band befaßt sich mit den bisher nicht bekannten pathophysiologischen Abläufen in den ersten 2 Stunden nach einem akuten Schädel-Hirn-Trauma und weist anhand der gefundenen Ergebnisse die Notwendigkeit der frühzeitigen therapeutischen Interventionen nach. Mit neuen Therapieansätzen wird die Minimierung sekundärer zerebraler Schäden angestrebt.

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Wir beabsichtigen, in Zukunft häufiger fortgeschrittene Medizinstudenten (unter Supervision in Balint-Gruppen) für eine kontinuierliche Betreuung langfristig stationär behandelter Patienten heranzuziehen, wie es auch von Freyberger seit längerem erfolgreich praktiziert wird. Tabelle 3. 4 070) 30 (17,4 070) 172(100070) Tabelle 4. 9) Von den Patienten selbst hören wir allerdings auch, daß sie in der Mehrzahl der Fälle dem Besuch des Psychosomatikers eher skeptisch entgegenblicken (nur einer von den 60 Patienten Pasnaus wünschte z.

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