Alltag in den Medien – Medien im Alltag by Jutta Röser, Tanja Thomas, Corinna Peil

By Jutta Röser, Tanja Thomas, Corinna Peil

Den Alltag auffällig zu machen und ihn als Bezugspunkt der Medienkommunikationsforschung in den Blick zu rücken, ist Ziel des vorliegenden Bandes. Im ersten Teil werden Konstruktionen von Alltag in medialen Deutungsangeboten thematisiert: Alltag in den Medien wird u.a. anhand von Reality-TV, Geschlechterinszenierungen in Serien sowie Konventionen im Journalismus untersucht. In den Beiträgen des zweiten Teils stehen Prozesse der Medienaneignung in Alltagskontexten im Mittelpunkt: Um Medien im Alltag zu beleuchten, wird der Gebrauch von Print-, electronic- und anderen Medien in ihrer Verflechtung mit alltäglichen Praktiken analysiert. Die versammelten Beiträge stellen dabei vielfältige Theoriebezüge her, so zu den Cultural experiences, den Gender Media experiences und den Arbeiten von Pierre Bourdieu.

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Persönliches Budget im Wohnheim

Das Persönliche price range als neues tool der (Selbst-)Steuerung von Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung gewinnt an Bedeutung. Die praktischen Erfahrungen in Deutschland sind insgesamt jedoch gering, dies gilt insbesondere für den stationären Wohnbereich. Im Rahmen des Modellversuchs PerLe erhalten BewohnerInnen einer Einrichtung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein Persönliches finances, mit dem Unterstützung individuell gewählt und organisiert werden kann.

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2004): Reality TV. Remaking Television Culture. New York: New York University Press. O’Sullivan, Tim (2005): From Television Lifestyle to Lifestyle Television. ): Ordinary Lifestyles. Popular Media, Consumption and Taste. New York: Open University Press, 21–34. Otte, Gunnar (2005): Entwicklung und Test einer integrativen Typologie der Lebensführung für die Bundesrepublik Deutschland. In: Zeitschrift für Soziologie 6, 442–467. Ouellette, Laurie/Hay, James (2008): Better Living Trough Reality TV: Television and Postwelfare Citizenship.

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Auf das Medienhandeln ehemaliger RezipientInnen, die im Lifestyle-TV zu Akteuren werden); dies muss aber unter Hinweis auf den begrenzten Umfang des Textes zurückgestellt werden. 13 Mediale Erfahrung kann mit Angela Keppler (1999: 187) als „Erfahrung von Situationen außer Reichweite des eigenen Handelns, in Reichweite der existentiellen Erfahrung“ aufgefasst werden (Hervorheb. ). Mediale Erfahrung wird somit als ein Erfahrungsmodus verstanden; sie wird zwar zur integralen Komponente von Lebenserfahrung, lässt diese aber weder verkümmern noch verschwinden.

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